Magdalena und Lisa auf Reisen.

»Colombia, mi amor.«

Juli 6, 2008 · 6 Kommentare

Wir sind in Venezuela und ein bisschen traurig. Warum? Erstens: Die Zeit rennt noch schneller.  Zweitens: Wir sind nicht mehr in Kolumbien. Drittens: Wir haben uns verliebt.

Und was macht man am besten gegen Liebeskummer und auch sonst? Genau. Wobu trinken. In Venezuela wird sonntags uebrigens kein Alkohol verkauft. Aber wir werden einen Schwarzhaendler finden und trunken in den Erinnerungen an Kolumbien schwelgen. Und vielleicht im Anschluss ein paar Bilder anhaengen. Wir lieben Kolumbien.

Bis wir den alkoholischen Schwarzhaendler finden, muessen wir uns eben mit den Wobu-Fotos betrinken. Salud!

Diese kunstvoll arrangierten Wobu-Bilder wurden in einem speziellen Verfahren hergestellt, auf das hier nicht weiter eingegangen werden kann. Die Fotografien schaffen einen anonymen, aber dennoch saloppen Rahmen und bestechen vor allem durch ihre ausdrucksvolle Leere.

Als Pendant zum Obigen, hier der typische Wobu-Schnappschuss. Die Protagonistin lacht noch zuversichtlich in Richtung Kamera. Erste Fratzenansaetze lassen sich jedoch in Augen und Mundwinkeln ablesen. Eine schoene Fratze.

Zum Abschluss noch ein Bild aus unserer Wobu-Fratzen-Daueraustellung: die Fotografin hat sich dieser klassischen, fast schon diabolischen Fratze sehr feinfuehlig genaehert. Diese unverfaelschte Naehe ist oft nur durch einen ebenso berauschten Fotografen moeglich. 

Fuer Interessierte: Unangefochtener Pionier und Experte auf diesem Gebiet ist der junge Fotograf Darko T. Einige Fotografien dieses vielversprechenden Kuenstlers finden Sie ebenfalls in unserer Daueraustellung.

Kategorien: Nicht Kolumbien · Venezuela · lisale · und so

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