Der groesste Feind einer jeden Reise: die Zeit. Und auch wir bleiben davon natuerlich nicht verschont, die Zeit rennt uns naemlich davon. Knapp 7 Wochen ohne jegliche Verpflichtungen liegen noch vor uns und wir geniessen das auch dementsprechend. Hinter uns liegen wieder gute 3 Wochen ohne Berichterstattung und da faellt mir auf: dieser Blog ist sehr wohl verpflichtend! Aber ich verpflichte mich gerne, nur eines vorweg: ich bin muede und ich hoffe meine Traegheit wirkt sich nur unwesentlich auf diesen Text aus. Sonst halt weglesen und stattdessen hinschauen. Bilder gibt es ja genug.
Hier sind wir noch in Nicaragua. Naemlich auf der “Isla de Ometepe”. Wie der Name schon vermuten laesst, handelt es sich hierbei um eine Insel. Aber nicht nur um irgendeine: Diese Insel liegt naemlich mitten im riesigen Nicaraguasee, hat 2 Vulkane und 35.000 Einwohner. Es gibt auch Affen und Papageien. Schoene Insel.
Bis zur Spitze dieses Vulkans ist man ungefaehr 12 Stunden unterwegs, sehr beeindruckend. Das Foto macht aber auch ordentlich was her.
Jeder Tourist bekommt eine Banane. Das ist gelogen.
See, Strand, lustige Baeume und ein Boot.
Immer brav in Richtung Sueden: Hier stehen wir an der Grenze zwischen Nicaragua und Costa Rica. Allerdings hier noch auf der Nicaragua Seite. Grenzueberschreitungen in Lateinamerika gestalten sich tendenziell schwierig. Oder auch lustig, vermutlich Ansichtssache. Jedenfalls immer sehr zeitaufwendig.
Manche Leute sagen, Costa Rica ist sowas wie die Schweiz in Lateinamerika. Natuerlich nicht was den Kaese anbelangt (das waere wirklich sehr schoen gewesen), sondern eher was den Wohlstand angeht. Der Unterschied ist schon knapp 3 Meter nach der Grenze kaum zu uebersehen. Alles viel ordentlicher, es gibt Bushaltestellen, warmes Wasser und braune Fluesse.
Pazifik.
Fuer Costa Rica hatten wir leider nicht soviel Zeit. Dafuer haben wir sie aber um so intensiver genutzt und sind nach Malpais gefahren. Dieses kleine Dorf (eigentlich handelt es sich nur um eine Strasse) liegt auf der Halbinsel De Nicoya, und zwar am suedlichsten Zipfel an der Pazifikkueste. Unser Reisefuehrer schreibt ueber diesen Ort: ausser Surfen gibt es hier nichts zu tun hier. Also genau das richtige fuer uns Surfergirls. Aber im Ernst, es ist wunderschoen da, auch wenn man nicht gerade der leidenschaftlichste Surfer ist. Ausserdem: in Malpais gibt es das Zopilote Surfcamp. Leicht zu erkennen an …
… den mit Kuhfell ueberzogenen Hoelzlern. Das Surfcamp steht unter der Leitung von Simon, Bruno und Ulli. Alle drei aus Vorarlberg. Den dazugehoerigen Bergkaese gab es leider nicht (das haette den fehlenden Schweizerkaese natuerlich um Welten ersetzt), dafuer aber eine sehr schoene Zeit. Und sogar ein bisschen surfen.
Drei lustige Auswanderer von links nach rechts: Simon, Bruno und Ulli.
Lasagne!
Hier seht ihr das stolze Zopilote-Anwesen. Links, rechts und hinten Regenwald und vorne:
Das Meer.
Das Meer ist wild.
Da geht man auch gerne Spazieren.
Da macht man auch gerne ein Foto.
Wieviele Hunde sind in diesem Bild versteckt? Fuer die richtige Antwort gibt es eine Banane.
Natuerlich waren ausser uns auch noch eine paar Menschen da. Passionierte Surfer naemlich. Die moegen auch Suesses. Vor allem Caro aus Dornbirn. Fein war’s!
Caro, Magdalena, Cyril und Erik.
Man muss nicht jedes einzelne Bild kommentieren.
Aber man kann.
Ach, was weiss ich.
Unser schickes Zimmer und der dazugehoerige Saustall.
Sodala. Es geht weiter Richtung Panama – der Blick aus dem Busfenster erinnert irgendwie an Universum. Ein Erzaehler per Kopfhoerer waere eine tolle Sache.
Was macht man in Panama City? Genau.
Oder man trinkt einen frisch gepressten Saft. Magdalena ist suechtig.
Besonders gefragt bei 37 Grad: Wollmuetzen. Der naechste Winter kommt bestimmt.
Spielende Kinder im historischen Viertel der Stadt: Casco Viejo.
Immer dem Finger nach.
Weiter rechts vom Finger sieht man die imposante Skyline. Panama City hat viele Gesichter, Casinos und Einkaufszentren.
Unsere Bleibe in Panama City. Der lustige Ire ist wieder da: James!
Es kommt vor, dass man so manch Reisenden aus heiterem Himmel wieder trifft. Diesmal unter dem Himmel Panamas.
Rein in den Bus und mal sehen, wo man eigentlich ist. Ach, wie schoen ist Panama.
Gruen, gruen und gruen.
Am Strand von Veracruz.
Wieder zurueck in der Stadt: ein bisschen Kunst.
Ein bisschen Kopf.
Ein bisschen Bier.
Und wenn man zuviel Bier trinkt, faehrt einen die Polizei gratis nach Hause. (Wobei James meinte, das laege wohl eher an unserer Weiblichkeit – froh war er natuerlich trotzdem …)
Das letzte Foto in Panama. Das letzte Foto in Zentralamerika. Suedamerika, wir kommen! Ach uebrigens, wir lieben Kolumbien. Da sind wir naemlich gerade. Magdalena ist ein bisschen krank, das ist doof. Fortsetzung folgt.













































12 Antworten bis hierher ↓
berti // Juni 24, 2008 um 12:43 |
Schön, so ein “Miraflores Locks”-Foto. Das hab ich auch. Allerdings stört bei meinem ein Doppler am linken Bildrand die Bildsymmetrie. Am Aussichtsturm ist Nichtraucher. Da wurde ich explizit per Lautsprecher drauf hingewiesen.
Na dann Mädels, auf nach Brasil! Wenn ihr in Rio seid, dann in Leblon dem “Melt” einen Besuch abstatten. Super DJs, crazy Party!
katharina // Juni 24, 2008 um 8:04 |
also……ich bin total begeistert! so super berichte, nach langer zeit komme ich wiedereinmal zm lesen und war jetzt für eine halbe stunde bei euch in südamerika. so schön- danke, danke, danke für diesen süd-kick!
ich freu mich so für euch, dass ihr es so schön habt und ihr schaut beide so gut aus!!!!!!!!!!!!
bussi
katharina, voll reisehungrig
die schmidt // Juni 25, 2008 um 11:23 |
oh wie schön ist panama!!! ihr seid (zum henker nochmal) zu beneiden, mädels…
carmen // Juni 25, 2008 um 5:04 |
ihr süssen.
danke für die tollen berichte. ein schöner zeitvertreib, v.a bei der langweiligen arbeit
ich freu mich schon euch wiederzusehen…ihr zwei hübschen.
bussi
mangomone // Juni 25, 2008 um 10:19 |
“Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.”
“Berlin= Ein fruchtbares Gelände für sumpfige Typen, seit 750 Jahren.”
“Wien hat lauter Wahrzeichen und jeder Wiener fühlt sich als solches.”
lisale // Juni 26, 2008 um 2:05 |
Also wie jetzt – Wahrzeichen oder Sumpf? Ich kann mich nicht entscheiden.
darko // Juni 26, 2008 um 2:12 |
immer schoen von euch zu hoeren…
landjäger // Juli 2, 2008 um 7:53 |
ich sollte mir die haare schneiden….
alexander aus schwarzach // Juli 3, 2008 um 9:05 |
finde ja euren dauergrinser auf den meisten fotos sehr bezeichnend.
und wer sagt, dass ich euren blog nicht mag?
kristof // Juli 3, 2008 um 1:21 |
bald gehts auch bei mir raus in die weite welt. in die wüste und bei über 30 grad. dann werd ich hoffentlich von euren neuen fotos aus kolumbien, venezuela und brasilien erfrischt
ulli // Juli 6, 2008 um 7:31 |
hallo ihr zwei abenteurer, hab gerade meinen frühdienst beendet (ohne serviceredaktion … lisa du fehlst) und mir überlegt, wo ihr zwei wohl inzwischen gelandet seit. tolle bilder – tolle geschichten – paßt weiter gut auf euch auf … große umarmung!
Andre // Juli 9, 2008 um 7:17 |
Wow, das sind echt klasse Fotos… Von Kolumbien konnte ich keine Fotos finden, nur kurz rein und wieder raus gefahren?