Sodala. Genau vor einem Monat haben wir uns wehmütig von Onkel Zipf in Rio verabschiedet und dieser, letzte Eintrag ist mehr als nur fällig. Magdalena hat schon mal angefangen – nämlich vor drei Wochen und deshalb übergebe ich ihr jetzt auch das Wort:
Verspaetet aber doch, kommt nun der letzte Eintrag über die Zeit in Rio de Janeiro und die Tage bei meiner Familie. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem Zimmer in Innsbruck und Blicke mit Wehmut an die vergangen zwei Wochen zurück. Kurz gesagt, es war einfach der perfekte Ort um sich wieder auf daheim vorzubereiten.
In der ersten Woche wurde uns die Wohnung meiner Cousine Filipa und ihrem Mann Giancarlo ueberlassen. Lisa und ich machten uns jeden Morgen ein ueppiges Frühstück, genossen endlich wieder eine warme Dusche und tankten Sonne am Pool auf der Terrasse. An den Blick auf den Zuckerhut hätten wir uns gewoehnen koennen. In der zweiten Woche uebersiedelten wir zu Onkel Zipf und seiner Frau Mariella, samt kreischendem Papagei und den zwei Hunden. Wir haben uns bei Euch wirklich sehr wohl gefühlt. Danke.
Der erste Abend bei Zipf und Mariella. Es gab Linsensuppe mit pikanter Wurst, fast wie auf einer Berghütte.
Lagebesprechung kurz vor der Mission: Wie exportiert man Maracuja nach Österreich?

Zipf ist ein Mann der Taten – das Innere aus 30 Maracujas wird in Flaschen umgefüllt, in Plastik verpackt und sind somit exportier- und transportierfähig.
Mariella und der freche Cachaça. Der vorlaute Vogel hat immer was zu sagen. Und wenn man ihm nicht zuhört, fängt er einfach an zu schreien.

Den Karneval in Rio konnten wir leider nicht erleben. Aber Zipf und Mariella haben uns auf ihre Art entschädigt.

Das war übrigens am letzten Abend in Rio. Zwischen Kofferpacken und diversen Hysterie-Anfällen noch mal schnell Caipi trinken und tanzen.
Ein paar Tage vorher waren wir gemeinsam mit Lorena und Daniel im wunderschönen Stadtteil Santa Teresa.
Hier warten wir auf die Bahn nach Santa Teresa. Vergebens – wir sind dann doch mit dem Taxi gefahren.
Was man in Santa Teresa so macht? Lustige Sachen kaufen, gut essen und ein bisschen irre in den Straßen herumhüpfen.
Beim Japaner.
Ein schönes Paar.

Filipa und Giancarlo
Sushi beim Nobeljapaner (Lisa’s Blick richtet sich bereits auf das Wesentliche) …
nicht unwesentlich ist unsere liebe Gesellschaft: Felix und Gigi
Am letzten Tag waren wir dann noch bei Gigi’s Eltern eingeladen. Anlass: Der Vatertag. Und Gigi’s Papa hat ordentlich mit uns gefeiert.
So ein Stückchen Käse …

Oder doch lieber eine Zigarre?

Zipf führt eine sachliche Diskussion über die Qualität von Käse.
Und der Kellner bringt uns noch was zu Trinken.
Felix, Filipa und ihr Papa Zipf.
Ein letzter Blick auf die Copacabana. Es war so schön.
Und jetzt ist alles so schrecklich. Die Realität hat uns wieder, mit all ihren Tücken und die Zukunft fängt von vorne an. Mal wieder.





















































































































































































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